HUGO BECK entwickelt horizontale Schlauchbeutelmaschinen für effiziente und ressourcenschonende Verpackungsprozesse in Folie und Papier. Bereits 1976 brachte HUGO BECK die erste automatische Horizontal-Schlauchbeutelmaschine auf den Markt und verfügt seitdem über jahrzehntelange Erfahrung in diesem Maschinensegment. Die vollautomatischen Verpackungsmaschinen werden weltweit in zahlreichen Branchen eingesetzt und individuell auf Produkte, Formate und Leistungsanforderungen abgestimmt.
Unser Portfolio umfasst taktende und kontinuierliche Schlauchbeutelmaschinen sowie spezielle Flowpackmaschinen für Verpackungen mit typischer Flossennaht. Je nach Anforderungen können wir die Verpackungsmaschinen als Stand-alone-Lösung anbieten oder als vollautomatisierte Komplettlösung in bestehende Linien integrieren.
Alle Schlauchbeutelmaschinen sind mit moderner Antriebs- und Steuerungstechnik ausgestattet, überwiegend von Siemens oder Rockwell Automation. Neben Standardausführungen stehen auch Varianten in Edelstahl sowie im Hygienic Design zur Verfügung.
Die folgende Übersicht zeigt ausgewählte Schlauchbeutelmaschinen von HUGO BECK für unterschiedliche Anwendungen, Verpackungsmaterialien und Leistungsbereiche.
HUGO BECK entwickelt horizontale Schlauchbeutelmaschinen für anspruchsvolle Beutel- und Schrumpfverpackungen in Folie, Papier und weiteren maschinengängigen Packstoffen. Unsere Lösungen werden individuell auf Produkt, Format, Material, Leistung und Produktionsumgebung abgestimmt – von der Stand-alone-Maschine bis zur vollautomatisierten Integration in bestehende Verpackungslinien.
Je nach Maschinenausführung verarbeiten HUGO BECK Schlauchbeutelmaschinen unterschiedlichste Folienarten, darunter besonders dünne Folien, Folien aus Monomaterial, Rezyklat-Folien und Biofolien. Gleichzeitig ermöglichen ausgewählte Maschinenkonzepte den flexiblen Umstieg auf papierbasierte Verpackungen. Dafür können, abhängig von Anwendung, Papierqualität und Verpackungsanforderung, sowohl unbeschichtete als auch beschichtete Papiere zur Herstellung von Beutelverpackungen eingesetzt werden.
Die hohe Modularität unserer Verpackungsmaschinen erlaubt variable Zuführungen, unterschiedliche Schweißsysteme, leistungsfähige Automatisierung und die Anbindung passender Peripherie. So entstehen passgenaue Komplettlösungen für aktuelle und zukünftige Verpackungsanforderungen – effizient, ressourcenschonend und bedienerfreundlich ausgelegt.
Wo andere aufhören fangen wir an: Ob die Zuführung mittels Transportband, Stufenband, 45°-Band oder Fingerkette realisiert werden soll, HUGO BECK kann mit diesen Systemen eine einfache Eintaktung und Zuführung unterschiedlichster Produkte gewährleisten.
Auch die Art der Längsschweißung kann aufgrund der Modularität variiert werden. HUGO BECK bietet folgende Möglichkeiten an, die teilweise sogar kombiniert werden können: Seitenschweißung, Längsschweißung oben, Trennschweißung unten, Ionisierung oder Überlappungsschweißung.
Für alle Varianten ist die Basismaschine immer die gleiche – Zuführung und Längsschweißsysteme können individuell zusammengestellt werden. Dies betrifft die Leistungsbereiche zwischen 5.000 und 15.000 Takte/Stunde.
Unsere kontinuierlichen Verpackungsmaschinen der Modellserien servo X und paper X sind vollständig Industrie 4.0-fähig mit einer standardmäßigen Schnittstelle und Internet-Connectivity.
Wir bieten zusätzlich Apps als Standardlösung an für die Visualisierung von Maschinenkennzahlen in bedarfsgerechter Tiefe und das Monitoring von Produktionsabläufen. Ein weiteres Ziel ist die bestmögliche Vermeidung ungeplanter Ausfallzeiten von Maschinenanlagen durch Predictive Maintenance. Die digitale Standardlösung von HUGO BECK lässt sich an kundenspezifische Anforderungen anpassen.
Im Non-Stop Schichtbetrieb gehört eine sichere Peripherie-Anbindung an vor- und nachgelagerte Produktionsprozesse bei HUGO BECK ebenso zum Standard, wie der schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Verpackungsformaten und -höhen.
Viele Maschinen von HUGO BECK begleiten unsere Kunden oft ein Berufsleben lang. Zwanzig Jahre sind Standard, nach dreißig Jahren sind viele noch im Einsatz – Dank der Qualität unseres Maschinenbaus und unserer maßgeschneiderten Service- und Wartungspakete.
Eine Schlauchbeutelmaschine verpackt Produkte automatisch in einen Beutel, der während des Verpackungsprozesses aus einer Folien- oder Papierbahn geformt und verschweißt wird. Dieses Verpackungsprinzip wird auch als Horizontal Form Fill Seal oder kurz HFFS bezeichnet. Bei horizontalen Schlauchbeutelmaschinen wird das Produkt liegend zugeführt, vom Packstoff umschlossen und anschließend längs und quer versiegelt. So entstehen eng anliegende Beutelverpackungen für Primär- und Sekundärverpackungen.
Taktende Schlauchbeutelmaschinen verpacken im Stop-and-go-Betrieb, kontinuierliche Maschinen ohne Unterbrechung des Produktflusses. Beim taktenden Verfahren steht das Produkt während des Querschweißens kurz still, was hohe Flexibilität bei wechselnden Aufträgen ermöglicht. Kontinuierliche Maschinen synchronisieren das Querschweißaggregat mit dem laufenden Produkt und erreichen dadurch höhere Leistungen, minimale Produktabstände und einen geringeren Folienverbrauch. HUGO BECK bietet beide Verfahren an: taktende Maschinen der flexo Baureihe sowie kontinuierliche Maschinen der Baureihen servo X und paper X.
Schlauchbeutelmaschinen eignen sich für eine große Bandbreite an Produkten, von kleinformatigen Einzelartikeln bis zu großformatigen Gebinden. Typische Anwendungen reichen von Lebensmitteln über Non-Food-Artikel bis zu E-Commerce- und Versandverpackungen. HUGO BECK Maschinen verpacken beispielsweise Tiefkühlprodukte, Kekse und Backwaren, Obst und Gemüse, Zeitschriften und Bücher, Laminat, Sportartikel sowie Haushalts- und Schreibwaren und mehr. Für hygienisch anspruchsvolle Branchen stehen Ausführungen in Edelstahl oder im Hygienic Design zur Verfügung.
Je nach Maschinenausführung verarbeiten HUGO BECK Schlauchbeutelmaschinen Halbschlauch- und Flachfolien aus unterschiedlichen Materialien, darunter PE, PO, PP, Biofolien wie PLA sowie Rezyklat-Folien. Auch anspruchsvolle Folien sind möglich: extrem dünne Folien ab etwa 7 µm sowie zu 100 % recyclingfähige Folien aus Monomaterial. Welche Folie sich eignet, hängt von Produkt, Verpackungsart, Siegelverhalten, Leistung und Schweißsystem ab. Die passende Materialkombination stimmen wir im Rahmen der Anwendungsberatung und in Verpackungsversuchen in unserem Demo Center ab.
Der Folienverbrauch lässt sich vor allem durch eine eng anliegende Verpackung, minimale Produktabstände und geringen Folienabfall im Prozess senken. Bei kontinuierlichen HUGO BECK Maschinen entfällt das Stop-and-go: Durch hochpräzises Anreihen und Synchronisieren des Querschweißaggregats entstehen nur minimale Produktabstände und ein sehr geringer Folienüberstand, bei einer DIN A4 Zeitschrift beispielsweise 2 x 2,5 mm bei 8.000 Takten pro Stunde. Zusätzlich lassen sich extrem dünne Verpackungs- und Schrumpffolien ab 7 µm verarbeiten. Bei Schrumpfverpackungen sinkt dadurch auch der Energieverbrauch.
Der flexibelste Weg ist eine Maschine, die beide Packstoffe verarbeiten kann. Auf einer HUGO BECK Verpackungsmaschine lassen sich sowohl Folien- als auch Papierverpackungen produzieren. Die paper X hybrid advance ist unsere flexibelste und leistungsfähigste Schlauchbeutelmaschine für das Verpacken in Papier und Folie. Nach einer einfachen Umrüstung sind Sie für das jeweilige Produkt und den gewünschten Packstoff gerüstet. Alternativ setzen Sie vollständig auf Papier: Abhängig von Anwendung und Verpackungsanforderung können sowohl unbeschichtete als auch beschichtete Papiere für Beutelverpackungen eingesetzt werden.